Beschreibung
Band V der Nommologischen Semester-Reihe
von Gisela von Frankenberg
Meussling Verlag, 262 Seiten, 182 Abb.
Es wurde uns von den weißen Männern gesagt – wenigstens von denen, die Christen sind – Gott habe den Menschen seinen Sohn gesandt, der auf der Erde Ordnung und Frieden wiederherstellen wollte; und es wurde uns gesagt, Jesus Christus sei gekreuzigt worden, er werde aber beim Jüngsten Gericht, am Ende dieser Welt oder dieses Zeitalters, Wiedererscheinen. Das verstehe ich und weiß, daß es wahr ist; aber der weiße Mann sollte auch dies wissen: für das rote Volk war es der Wille von Uaka-Tanka, dem großen Geiste, daß sich ein Tier in ein zweibeiniges Wesen verwandelte, um seinem Volke die hochheilige Pfeife zu bringen; und wir wurden auch gelehrt, die Weiße-Büffelkuh-Frau, die uns die heilige Pfeife brachte, werde am Ende dieser Welt wiedererscheinen – eine Wiederkunft, von der wir Indianer wissen, daß sie nicht sehr ferne sein kann!“ Schwarzer Hirsch, 1947 Eine Tochter der Göttin und nicht nur ein Gottessohn? Eine Tochter des Kosmos, der symbolisch als Himmelskuh dargestellt wird, auferstanden in unserem Zeitalter? Dieser Spur folgt dieses Buch und die Fragen müssen eindeutig mit Ja beantwortet werden





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