{"id":8171,"date":"2016-03-19T16:53:23","date_gmt":"2016-03-19T16:53:23","guid":{"rendered":"http:\/\/andromeda-buecher.de\/buch2\/shop\/verrat-in-der-normandie-eisenhowers-deutsche-helfer\/"},"modified":"2016-10-27T14:51:37","modified_gmt":"2016-10-27T12:51:37","slug":"verrat-in-der-normandie-eisenhowers-deutsche-helfer","status":"publish","type":"product","link":"http:\/\/andromeda-buecher.de\/buch2\/produkt\/verrat-in-der-normandie-eisenhowers-deutsche-helfer\/","title":{"rendered":"Verrat in der Normandie: Eisenhowers deutsche Helfer"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<h4><b>Eisenhowers deutsche Helfer<\/b><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>384 Seiten<br \/>\n200<br \/>\nAbbildungen<br \/>\nLeinen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b>Erscheinungstermin: 5.4.2007<\/b><\/p>\n<p><b>Kurztext:<\/b><\/p>\n<p>In diesem<br \/>\nsensationellen Buch befa\u00dft sich Georg mit der dunklen Seite der \u203aBefreiung<br \/>\nEuropas\u2039 1944, n\u00e4mlich dem Dolchsto\u00df am Atlantikwall, und beantwortet die Frage,<br \/>\nob die Angst vor Hitlers Bombe entscheidend<br \/>\nwar.<\/p>\n<p><b>Langtext:<\/b><\/p>\n<p>Am 6. Juni 1944 kam es an den K\u00fcsten der<br \/>\nNormandie zu einem epochemachenden Ereignis, dessen Bedeutung wohl nur mit dem<br \/>\nErgebnis der Schlacht von Waterloo verglichen werden kann. Nach jahrelangem<br \/>\nStreit und Z\u00f6gern unternahmen die Engl\u00e4nder und Amerikaner in gr\u00f6\u00dfter Eile im<br \/>\nJahre 1944 ihre Landung auf dem Kontinent. Selbst ein Fehlschlagsrisiko von 50<br \/>\nProzent wurde dabei in Kauf genommen. Eisenhower war wohl der einzige General<br \/>\ndes Zweiten Weltkrieges, der an einem Tag einen ganzen Krieg verlieren konnte.<br \/>\nTats\u00e4chlich hatten die n\u00fcchtern rechnenden Westalliierten f\u00fcr dieses gef\u00e4hrliche<br \/>\nWagnis gewichtige Gr\u00fcnde, \u00fcber die 60 Jahre nach Kriegsende immer noch gern der<br \/>\nMantel des Schweigens geh\u00e4ngt werden soll.<\/p>\n<p>Der Invasionsentscheid wurde<br \/>\nden Alliierten leichter gemacht, da sie einen kriegsentscheidenden Trumpf in<br \/>\nihrer Tasche wu\u00dften: Als am 6. Juni 1944 die alliierte Invasion Frankreichs<br \/>\n(\u203aOperation Overlord\u2039) begann, waren die deutschen Verteidiger, die von der<br \/>\nVorbereitung der Invasion wu\u00dften und sie l\u00e4ngst erwartet hatten, pl\u00f6tzlich wie<br \/>\nblind und taub. Ein Gro\u00dfteil von ihnen wurde, wie es die Engl\u00e4nder ausdr\u00fcckten,<br \/>\n\u00bbin den Unterhosen \u00fcberrascht\u00ab. Selbst als sich die Meldungen \u00fcber die Landung<br \/>\nimmer mehr konkretisierten, z\u00f6gerte die deutsche F\u00fchrung weiter, an eine<br \/>\nInvasion zu dieser Stunde und in diesem K\u00fcstenabschnitt zu glauben, und \u00fcberlie\u00df<br \/>\ndie Verteidiger am Strand ihrem Schicksal, obwohl diese \u00fcber Stunden beinahe<br \/>\nallein schon die Landung in Bedr\u00e4ngnis brachten. Die nach lange vorbereiteten<br \/>\nAlarmpl\u00e4nen zum Eingreifen bereitgestellten deutschen Reserven kamen v\u00f6llig<br \/>\nversp\u00e4tet und chaotisch einzeln nacheinander zum Einsatz, und Wochen waren<br \/>\nvonn\u00f6ten, um ein zentrales Kommando f\u00fcr die Aktionen der Wehrmacht, SS,<br \/>\nLuftwaffe und Marine an der Westfront in Frankreich herzustellen.<\/p>\n<p>In den<br \/>\nletzten Tagen vor dem \u203aD-Day\u2039 hatte man sich statt dessen nicht gescheut, in<br \/>\ngr\u00f6\u00dfter Eile noch wichtige Kr\u00e4fte aus der Normandie wegzuverlegen. Die pr\u00e4zise<br \/>\ndeutsche Milit\u00e4rmaschine, die den Alliierten noch in Italien im Fr\u00fchjahr 1944<br \/>\nerfolgreich Abwehrschlachten bei weit ung\u00fcnstigerem Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis geliefert<br \/>\nhatte, kam v\u00f6llig aus dem Takt und versagte. Vor allem auf der Kommandoebene<br \/>\nreihten sich Fehler an Fehler. Obwohl gen\u00fcgend Nachschub bereit gestellt war,<br \/>\nerreichte er kaum die k\u00e4mpfende Truppe, und die zur Invasionsabwehr vorgesehenen<br \/>\nneuartigen Waffen wurden nicht oder falsch eingesetzt. Wie kam es, da\u00df mit<br \/>\nLuftwaffe und Marine gleich zwei ganze Waffengattungen ausfielen oder sinnlos<br \/>\nverheizt wurden? Trotz allem hielten die deutschen Verteidiger die<br \/>\nWestalliierten in einer verzweifelten achtzigt\u00e4gigen Schlacht auf, bevor die<br \/>\nendg\u00fcltige Niederlage \u00fcber sie hereinbrach.<\/p>\n<p>Dies klingt um so<br \/>\nerstaunlicher, als die deutsche Hauptmacht bis Ende Juli 1944 unt\u00e4tig Gewehr bei<br \/>\nFu\u00df auf eine angebliche zweite alliierte Invasion im Pas-de-Calais warten mu\u00dfte,<br \/>\ndie nie kam. Der alliierte Oberkommandierende in Europa, General Eisenhower,<br \/>\nberichtete dann auch nach dem Krieg, da\u00df die eigenen Verluste in Frankreich<br \/>\nweitaus h\u00f6her als erwartet gewesen seien. Hat organisierter Verrat und Sabotage<br \/>\ndurch hohe und h\u00f6chste deutsche Offiziere den Erfolg der Landung erst m\u00f6glich<br \/>\ngemacht? Sorgte nach dem Ersten Weltkrieg die sogenannte \u203aDolchsto\u00df-Legende\u2039<br \/>\nschon einmal f\u00fcr ein vergiftetes Klima in der Weimarer Republik, wird hier den<br \/>\nbeunruhigenden Anzeichen nachgegangen, da\u00df es 1944 am Atlantikwall tats\u00e4chlich<br \/>\nso etwas gegeben haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Friedrich Georg zeigt in seinem gerade<br \/>\nerschienenen Buch Verrat in der Normandie. Eisenhowers deutsche Helfer an<br \/>\nteilweise f\u00fcr die Betroffenen recht tragisch ausgegangenen Beispielen auf, da\u00df<br \/>\nin der Normandie nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Die wahren<br \/>\nGr\u00fcnde f\u00fcr das Gelingen der Landung in der Normandie und den alliierten Sieg<br \/>\nwurden bisher \u00f6ffentlich nie diskutiert, zu viele h\u00e4tten dabei etwas zu<br \/>\nverlieren gehabt. Dennoch hat dieses Gemisch aus milit\u00e4rwirtschaftlichen und<br \/>\ntechnologischen Interessen mit hochrangigem Verrat Hunderttausende Leben auf<br \/>\nbeiden Seiten gekostet. Statt des erwarteten deutschen Zusammenbruchs kam es in<br \/>\nden nach der erfolgreichen Landung folgenden Monaten f\u00fcr weite Teile Europas zur<br \/>\nblutigsten Phase des Zweiten Weltkrieges, die mehr Opfer und Zerst\u00f6rungen<br \/>\nforderte als die ganzen vorangegangenen f\u00fcnf Kriegsjahre. Der Autor belegt, da\u00df<br \/>\ndie schnellen Fortschritte auf deutscher Seite in Sachen Nuklearwaffen die<br \/>\nAlliierten dazu veranla\u00dften, den Zeitpunkt der Landung fr\u00fcher als vorgesehen<br \/>\nfestzulegen und die Landung an den K\u00fcsten der Normandie statt in der Provence<br \/>\noder auf dem Balkan durchzuf\u00fchren. Nach der deutschen Niederlage in Frankreich<br \/>\nvom Sommer 1944 nahm dieser \u203aKampf um die Zeit\u2039 beide Kriegsparteien fast v\u00f6llig<br \/>\nin Beleg, und es werden Aussagen von Fachleuten \u00fcberpr\u00fcft, denen zufolge eine<br \/>\nVerschiebung der Invasion um sechs Monate den Kriegsverlauf auf den Kopf h\u00e4tten<br \/>\nstellen k\u00f6nnen. Was w\u00e4re dann erst passiert, wenn aus dem tragischen alliierten<br \/>\nBeinahe-Desaster in der Normandie nicht ein \u203averratener\u2039 Sieg geworden.<\/p>\n<p>Das gemeinsame Kriegsziel von Alliierten und \u203adeutschen Helfern\u2039 war es,<br \/>\ndurch das Gelingen der Invasion m\u00f6glichst schnell ein Kriegsende im Westen<br \/>\nherbeizuf\u00fchren. Die deutsche Seite versprach sich hiervon eine siegreiche<br \/>\nVerteidigung der Ostfront gegen die Sowjets, wenn m\u00f6glich unter Mithilfe der<br \/>\nAnglo-Amerikaner. Dieser Ansicht scheiterte f\u00fcrchterlich! Neue Erkenntnisse, die<br \/>\nsich aus der Freigabe geheimer russischer Archive, aus Berichten von<br \/>\nMilit\u00e4rwissenschaftlern, Memoiren der Beteiligten, sowie kritischen<br \/>\nUntersuchungen von Fachleuten ergeben, erfordern deshalb eine v\u00f6llig neue Sicht<br \/>\nauf die Invasion.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; \u00a0 Eisenhowers deutsche Helfer &nbsp; 384 Seiten 200 Abbildungen Leinen &nbsp; \u00a0 Erscheinungstermin: 5.4.2007 Kurztext: In diesem sensationellen Buch befa\u00dft sich Georg mit der dunklen Seite der \u203aBefreiung Europas\u2039 1944, n\u00e4mlich dem Dolchsto\u00df am Atlantikwall, und beantwortet die Frage, ob die Angst vor Hitlers Bombe entscheidend war. Langtext: Am 6. 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