{"id":8149,"date":"2016-03-19T16:53:20","date_gmt":"2016-03-19T15:53:20","guid":{"rendered":"http:\/\/andromeda-buecher.de\/buch2\/shop\/die-christianisierung-der-heidnischen-braeuche-und-gottheiten-die-germanischen-urspruenge-der-deutschen-kirchenheiligen-und-heiligenfeste-von-walburg\/"},"modified":"2016-11-17T12:21:20","modified_gmt":"2016-11-17T11:21:20","slug":"die-christianisierung-der-heidnischen-braeuche-und-gottheiten-die-germanischen-urspruenge-der-deutschen-kirchenheiligen-und-heiligenfeste-von-walburg","status":"publish","type":"product","link":"http:\/\/andromeda-buecher.de\/buch2\/produkt\/die-christianisierung-der-heidnischen-braeuche-und-gottheiten-die-germanischen-urspruenge-der-deutschen-kirchenheiligen-und-heiligenfeste-von-walburg\/","title":{"rendered":"Die Christianisierung der heidnischen Br\u00e4uche und Gottheiten: Die germanischen Urspr\u00fcnge der deutschen Kirchenheiligen und Heiligenfeste von Walburg,"},"content":{"rendered":"<p><b><span class=\"book_data\">ISBN 978-3-89094-513-2 (ISBN10 3-89094-513-9),<br \/>\n152 Seiten,<br \/>\nSoftcover, Format DIN-A5<\/span><\/b><\/p>\n<p><b><span class=\"book_data\">1.6.2007<\/span><\/b><\/p>\n<p><b><span class=\"book_data\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"book_text\"><span class=\"book_cap\">D<\/span><span class=\"book_abstract\">em<br \/>\nallgefeierten ersten Mai geht die Walpurgisnacht unmittelbar voraus,<br \/>\nder heitersten Naturfreude &#8211; die verderbenbringende Hexennacht. In<br \/>\nihrer urspr\u00fcnglichen Bedeutung, die jungfr\u00e4uliche Maik\u00f6nigin Walburg,<br \/>\ndie aus dem frischen Gr\u00fcn der Haine \u00fcber den tauigen Anger her in unser<br \/>\nDorf einziehend, empfangen und umjubelt von der maientragenden<br \/>\nKinderschar. Im Christentum verwandelt in eine, auf finsterer Bergh\u00f6he<br \/>\nentsetzliche Nachtk\u00f6nigin, die Hagel und Schlo\u00dfensturm, Misswuchs und<br \/>\nSeuche brauend, unkeusche Satanst\u00e4nze abhaltend, eine Feindin des<br \/>\nWachstums und der Zeugung wird. Welch ein Kontrast binnen so kurzer<br \/>\nZeit und welche Paarung der Brockenhexe und der Kirchenheiligen unter<br \/>\nein und demselben Namen! Und so erging es nicht nur Walburg.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"book_text\">Die nachfolgende Untersuchung zeigt den<br \/>\nZusammenhang dieser getrennten, so hart sich widersprechenden, H\u00e4lften<br \/>\neines urspr\u00fcnglich einheitlichen Wesens auf. Diese H\u00e4lften zu w\u00fcrdigen<br \/>\nund in ihrer Gesamtheit eines germanischen G\u00f6tterbildes wieder zu<br \/>\nverbinden, dies war erkl\u00e4rtes Ziel dieses Buches. Zu diesem Zweck wird<br \/>\nhier eine Skizze der Walpurgislegende nach deren \u00e4ltester Aufzeichnung,<br \/>\nunter Weglassung der ausschm\u00fcckenden kirchlichen Zutaten, vorgestellt<br \/>\nund zudem auf die Urspr\u00fcnge von vielen heidnischen Feste eingegangen, &#8211;<br \/>\nwie zum Beispiel des \u201aValentintages&#8216; den viele heute noch feiern.<\/span><\/p>\n<p>Inhaltsverzeichnis<\/p>\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Hinweis des Verlages<\/li>\n<li>Vorwort<\/li>\n<li>Exkurs: Germanisches Eherecht nach Tacidus und den alten Gesetzesb\u00fcchern<\/li>\n<li>I. Walburg mit drei \u00c4hren, die Ackerg\u00f6ttin\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Erster Abschnitt: Quellen und Inhaltsangabe der Walpurgislegende\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Walburgs und ihrer drei Br\u00fcder Taufbrunnen, Klosterstiftungen,<br \/>\nGrabst\u00e4tten und Reliquien: \u00d6l, aus Stein und Bein der Walpurgisgruft<br \/>\nflie\u00dfend; \u00e4hnliches kirchlich verehrtes Wunder\u00f6l. Abbildungen und<br \/>\nEmbleme Walpurgis<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Zweiter Abschnitt: Walpurgis&#8216; Hunde, Walpurgis&#8216; \u00c4hren in kirchlichen Abbildungen und Hymnen\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Der Hund, ein Geleittier etlicher Fruchtbarkeitsg\u00f6ttinnen und Heiligen;<br \/>\nverehrt als saatenfressender Sturmwind und als breigef\u00fcttertes<br \/>\nWindspiel der Wilden Jagd, genannt Nahrungshund. Nackte und s\u00fc\u00dfe<br \/>\nH\u00fcndlein als Zweckspeisen beim Dreschermahl. Walpurgis Emblem der \u00c4hre<br \/>\nund der Garbe, ihre Erscheinungsweise in den Sagen, ihre Verd\u00fcsterung<br \/>\nin dem Elbenglauben. Das Rechtssymbol der drei \u00c4hren. Walpurgs<br \/>\nEulogien-Brote<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Dritter Abschnitt: Walpurgistag, des Meien hochgez\u00eet\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Szenischer Zweikampf des Sommers und Winters, genannt den Tod<br \/>\naustragen, den Sommer ins Land reiten. Maienfahrt, Laubeinkleidung und<br \/>\nRuthenzug. Maigraf und Maigr\u00e4fin. Das Mailehen ausrufen. Nachtspr\u00fcche<br \/>\nund Liebesorakel beim Maiensetzen. Feier des Valentinstages: s\u00e4mtliches<br \/>\nals Abbilder eines g\u00f6ttlichen Werbungs- und Verm\u00e4hlungs-Mythos, welcher<br \/>\nim Fr\u00fchlings- und Erntevorgang spielt<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Vierter Abschnitt: Maiengeding und Walbernzins\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Walpurgis und Martini, die beiden Jahresgedinge der ungebotenen<br \/>\nGerichte, gezeigt aus den Weist\u00fcmern. Urkundliche Berechnung der<br \/>\nGerichtskosten eines oberdeutschen Maiengedings. Der Rutscherzins, die<br \/>\nWalpersm\u00e4nnchen und Walperherren. Aus der mit der Zinspflichtigkeit<br \/>\nverbundenen Nutznie\u00dfung bildet sich die Sage von einer auf den Zinstag<br \/>\nfallenden Befreiungsgeschichte der Landschaft<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>F\u00fcnfter Abschnitt: Der Mythos vom Maientau\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Landwirtschaftliche Erbs\u00e4tze \u00fcber den Maientau. Tau als Quelle von<br \/>\nLeben, Lebensdauer und K\u00f6rpersch\u00f6nheit, angewendet als Heilbad, St\u00e4rke-<br \/>\nund Minnetrunk. Bannbeschreitung, \u00d6schprozession um die Flurzelgen und<br \/>\nMairitt durch die Saat. Der Mythos vom Tauabstreifen in seiner<br \/>\nnaturgeschichtlichen Begr\u00fcndung. Tauschlepper und Taustreicher als<br \/>\nzaubernde Butter- und Milchgewinner. Walburg in den Riesen- und<br \/>\nHexensagen<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Sechster Abschnitt: Walburg, die G\u00f6ttin der Zeugung und Ern\u00e4hrung\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Die westf\u00e4lische Walburg. Die phallischen G\u00f6tzenbilder zu Antwerpen und<br \/>\nEmmetsheim, um Kindersegen angerufen. Naive Arglosigkeit der bildlichen<br \/>\nDarstellung der Lebens- und Zeugungssymbole, deren Wiederanwendung in<br \/>\nden Gebildbroten zur Mittwinter- und Fr\u00fchlingszeit. Etymologische<br \/>\nErkl\u00e4rung des Namens Walburg nach dessen freundlicher und feindlicher<br \/>\nAnwendung. Schluss: die G\u00f6tterjungfrau kredenzt den aus Tau, Honig,<br \/>\nMet, \u00c4l und \u00d6l gew\u00fcrzten Unsterblichkeitstrank<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>II. Verena mit dem Kamm, die Kindsmutter\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Erster Abschnitt: Verena, eine Gauheilige\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Kirchliche Gestaltung und geographische Ausbreitung der Verenalegende;<br \/>\nErsteres bedingt durch die Legende von der Thebaischen Legion,<br \/>\nLetzteres durch die Ausdehnung des Konstanzer Bistums. Verenas<br \/>\nWeihkirchen und Alt\u00e4re in der Schweiz. Ihr Doppelgrab und ihre<br \/>\nReliquien in Zurzach. Mittelhochdeutsches Gedicht von sand Verene<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Zweiter Abschnitt: Verena, die M\u00fcllerpatronin\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Ihre Attribute: der schwimmende M\u00fchlstein; ihre \u00f6rtlichen<br \/>\nKleinkindersteine. Die M\u00fcllerpatronin als Eheg\u00f6ttin. Der in Stein<br \/>\nverwandelte Brotkipf und die unersch\u00f6pflichen Mehls\u00e4cke.<br \/>\nWirtschaftsregeln am Verenentag.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Dritter Abschnitt: Verena, die Geburtshelferin\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Ihre \u00f6rtlichen Kleinkinderbrunnen, Taufbrunnen und Wasserkirchen. Die<br \/>\nihr geopferten M\u00e4dchen- und Brautkr\u00e4nze. Ihr Geburtsg\u00fcrtel, Haarkamm<br \/>\nund Waschkrug. Ihre \u00f6rtlichen und kirchlichen Heilquellen.<br \/>\nGesundheitsregeln am Verenentag. Mythische Nachkl\u00e4nge von der<br \/>\nGewitterriesin: das Vrenelisg\u00e4rtli am Gl\u00e4rnisch usw.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Vierter Abschnitt: Verena als Frau Venus\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Das Tannh\u00e4userlied in Aargauischer Version. Die Frau Venus-Vrene des<br \/>\nVolksliedes. Die Venus-, Feens- und Vrenberge, die Venus- und<br \/>\nVrenenh\u00e4user, aus ihrer gegenseitigen Namensvertauschung zur\u00fcckgef\u00fchrt<br \/>\nauf den urspr\u00fcnglichen Mythos<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>III. Gertrud mit der Maus, die Allerseelenherrin\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Erster Abschnitt: Die heilige Gertrud, heidnisch nach Namen, Legende und Attributen\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Ihre altkirchlichen Abbildungen mit der Beigabe des Wagens, Schiffes, Stabes, der Spindel und der M\u00e4use<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Zweiter Abschnitt: Der Gertrudentag\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Der Gertrudentag mit seinen Kalenderregeln und Zeittieren Specht,<br \/>\nKuckuck und Schnecke; letztere tragen zu dritt den Namen der Heiligen<br \/>\nund werden in deren Namen berufen als Lebens- und Todesboten<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Dritter Abschnitt: Gertrud als Seelenherrin\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Die Abgeschiedenen werden wieder zu Elben und erscheinen in<br \/>\nTiergestalt. Die Maus als ausfahrende, umwandernde Menschenseele, sowie<br \/>\nals Rachegeist Abgeschiedener; der ihr geopferte Wechselzahn.<br \/>\nEinschl\u00e4gige volksmedizinische Br\u00e4uche<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Vierter Abschnitt: Die Rolle der Maus bei den Erntebr\u00e4uchen\n<ul class=\"book_text\">\n<li>Die in Mausform gebackenen Zweckbrote. Gertrudens M\u00e4usegespann,<br \/>\nwiederkehrend in den Ortssagen. Das Trinken der Gertruden-Minne,<br \/>\nGertrud als Fylgja und Walk\u00fcre<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Symbole<\/li>\n<li>Die<br \/>\nTerracotta-Maus aus dem Grabfeld zu Rheinzabern. Das Oxforder<br \/>\nWeihnachtsbrot. Die Schnitternudel der S\u00fc\u00dfen M\u00e4uschen. Das<br \/>\nKalenderzeichen des Gertrudentages<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ISBN 978-3-89094-513-2 (ISBN10 3-89094-513-9), 152 Seiten, Softcover, Format DIN-A5 1.6.2007 \u00a0 Dem allgefeierten ersten Mai geht die Walpurgisnacht unmittelbar voraus, der heitersten Naturfreude &#8211; die verderbenbringende Hexennacht. 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