{"id":5155,"date":"2016-03-18T16:03:46","date_gmt":"2016-03-18T16:03:46","guid":{"rendered":"http:\/\/andromeda-buecher.de\/buch2\/?product=raetselhafte-tilma-von-guadalupe"},"modified":"2016-03-27T18:35:31","modified_gmt":"2016-03-27T16:35:31","slug":"raetselhafte-tilma-von-guadalupe","status":"publish","type":"product","link":"http:\/\/andromeda-buecher.de\/buch2\/produkt\/raetselhafte-tilma-von-guadalupe\/","title":{"rendered":"R\u00e4tselhafte Tilma von Guadalupe"},"content":{"rendered":"<p>von Gisela Ermel<\/p>\n<p>Gebundene Ausgabe &#8211; 265 Seiten &#8211; Argo, Erscheinungsdatum: Juli 2002,<br \/>\nISBN: 3980781291 antiquarisches Restexemplar<\/p>\n<p>Im Dezember erschien Juan Diego, einem Indianer, auf dem Tepeyac nahe dem heutigen Mexiko City vier Mal eine lichtstrahlende junge Frau, die sich als Jungfrau Maria ausgab. Sie bat den Indianer, in die Stadt zum Bischof zu gehen und diesen um die Errichtung eines Gotteshauses an der Erscheinungsstelle zu bitten. Zun\u00e4chst fand diese Bitte kein Geh\u00f6r, der Bischof bat um ein \u201eZeichen\u201c daf\u00fcr, dass man es wirklich mit der Jungfrau Maria zu tun habe. Das Zeichen wurde von der Lichtgestalt gew\u00e4hrt; sie wies den Indio an, oben auf dem H\u00fcgel die Blumen zu pfl\u00fccken, die er dort trotz der kalten Jahreszeit finden werde, und sie zum Bischof zu bringen. Juan Diego gehorchte und trug die Blumen in seinem Umgang \u2013 der Tilma \u2013 zum Bischof. Als er dort vor diesem und weiteren Zeugen seinen Umhang \u00f6ffnete, fand sich zur \u00dcberraschung aller und Juan Diegos selbst das Marienbild auf dem Kaktusfaserstoff.<\/p>\n<p>Das Bild ist bis heute erhalten und kann inzwischen in einer modernen, gro\u00dfen Basilika auf dem Tepeyac bestaunt werden, wo es mehr Pilger und Besucher anzieht, als jeder andere Marienerscheinungsort der Welt.<br \/>\nDas Bild auf der Tilma des Indianers galt von Anfang an als \u201edurch ein Wunder entstanden\u201c, als \u201enicht von Menschenhand gemacht\u201c. Die wissenschaftliche Forschung hat in den 500 Jahren der Existenz des Bildes Ergebnisse erbracht, die zeigen, dass wir es hier mit einem phantastischen, r\u00e4tselhaften Gegenstand zu tun haben. Es gibt keine identifizierbaren oder analysierbaren Farbmaterialien, ein solcher Kaktusfaserstoff hat allerh\u00f6chstens eine Lebensdauer von 20 Jahren \u2013 doch dies Bild ist noch so frisch und gut erhalten, als sei es eben erst \u201egemalt\u201c worden. Gemalt aber wurde es eindeutig nicht: es gibt weder Pinselstriche, noch eine Grundierung noch Anzeichen f\u00fcr irgendeine der Bearbeitungen des Stoffes, die ein Gem\u00e4lde unweigerlich aufweisen w\u00fcrde.<br \/>\nDie gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung f\u00fcr die Tilmaforscher war die Entdeckung der sog. \u201eAugenbilder\u201c: In den Augen der Jungfrau Maria spiegelt sich eine Szene, wie man sie von Gem\u00e4lden aus der damaligen Zeit kennt und die den Augenblick der Tilma\u00f6ffnung vor dem Bischof darstellen \u2013 verzerrt entsprechend der Hornhautkr\u00fcmmung und den Gesetzen der Optik. Zudem reagieren die Augen auf dem Bild auf augen\u00e4rztliche Untersuchungsger\u00e4te wie lebendige Augen mit Lichtreflexen usw.<\/p>\n<p>Gyn\u00e4kologen wollen im Bereich des Bauchs der Frau auf dem Bild die Herzt\u00f6ne eines ungeborenen Kindes vernommen haben, und auf einem Video des Londoner Regisseurs John Bird will man Bewegungen im Bauchbereich der Jungfrau Maria wie die eines ungeborenen Kindes gesehen haben.<\/p>\n<p>All dies und viele weitere unerkl\u00e4rliche Merkmale dieses Bildes zeigen, dass wir es hier mit einem der mysteri\u00f6sesten Gegenst\u00e4nde zu tun haben, die wir kennen, und den wir mit all unserer High Tech doch nicht kopieren k\u00f6nnen. Weitere wissenschaftliche Forschungen sind geplant, und man kann auf deren Ergebnisse gespannt sein.<br \/>\nBetrachtet man das Ereignis von 1531 nicht isoliert, so geh\u00f6rt es zu der sehr gro\u00dfen Anzahl weiterer \u201eMarienerscheinungen\u201c, bei denen die Erscheinung die Errichtung einer Kirche oder Kapelle an genau vorgeschriebener Stelle verlangte. Noch r\u00e4tselhafter wird dieser Sachverhalt, wenn man ihn im Zusammenhang sieht mit \u00e4hnlichen \u201eWunschorten\u201c, die andere Religionen ebenso kennen wie andere L\u00e4nder und V\u00f6lker, und deren Zeugnisse zur\u00fcck reichen bis in die Antike und wahrscheinlich weiter dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Gisela Ermel Gebundene Ausgabe &#8211; 265 Seiten &#8211; Argo, Erscheinungsdatum: Juli 2002, ISBN: 3980781291 antiquarisches Restexemplar Im Dezember erschien Juan Diego, einem Indianer, auf dem Tepeyac nahe dem heutigen Mexiko City vier Mal eine lichtstrahlende junge Frau, die sich als Jungfrau Maria ausgab. 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